Dienstag, 10. April 2012

1. Teil: Eine Seefahrt die ist lustig...

Moin, Moin
mich hat die Ostsee wieder wohlerhalten angespült ;)
Ich hoffe ihr hattet auch so schöne Osterfeiertage wie ich und habt sie in vollen Zügen genossen.
Oslo ist wirklich sehr schön, allein die Fahrt nach Oslo ist ein Erlebnis. Wie sich das doch "große" Fährschiff durch den kleinen Fjord quetscht.
Am Karfreitag ging es mit der ganzen Family morgens früh um halb acht Uhr los nach Kiel. Nach 2 Stunden Fahrt sind wir am Hafen angekommen, Auto wurde auf dem Parkplatz abgestellt und dann wurde auch gleich die Einfahrt der Color Line Magic bestaunt. Zu diesem Zeitpunkt kann man sich gar nicht so recht vorstellen, wie es ist, selbst auf dem Schiff zu sein.
Danach ging es zum Terminal und es wurde schon mal eingecheckt. Es gab die Bordkarte, die als Zimmerschlüssel, Boardingcard und Frühstückscoupon fungierte. Also man musste gut auf sie aufpassen.
Da es erst kurz vor 11 Uhr war und Boarding um 13 Uhr war, ging es nochmal in die Stadt, Schaufenster bummeln. Im Hauptbahnhof von Kiel gab es ein leckeren Latte mit Karamell und zum Mittagsessen ging es zum Türken eine Türkische Pizza essen.
Früh genug wurden dann die Koffer geholt und ab ging es zum Boarding. Dort war schon einiges los und es dauerte auch einige Zeit bis man seine Karte durch den Magnetstreifenscanner ziehen konnte und sich die Tür öffnete. Ab da ging es einen langen Gang hoch zum Schiff. Man kam auf Deck 7 an, dort befand sich die Flaniermeile. Für uns ging es einmal quer durch das Schiff nach hinten und in die 9 Etage. Dort bezog ich mit meiner Schwester eine Außenkabine mit großem Bullauge.


Gleich darauf ging es auch an Deck nach draußen um die Ausfahrt zu beobachten. Bis wir die offene Ostsee erreicht hatten, blieben wir draußen. Danach ging es auf Deck 7 und es wurde erstmal geschaut, was es dort so für Läden gab. Einen Pub, ein Cafe, eine Parfümerie, ein Klamotten-und Souvenirshop, eine Tapasbar. Zudem gab es auf dem Schiff ein Casino, ein Tax-Free Laden, 2 große Restaurants, ein Golfsimulator, ein Theater und ein Schwimmbad.
Zum Abendbrot ging es auf  Deck 12 in die Sportbar. Dort gab es einen sehr teueren Burger mit Pommes und Cola. Ich muss sagen, die Preise in Norwegen sind schon nicht ohne. Für die Deutschen hat sich das Tax-Free einkaufen finanziell nicht gelohnt.
Wir hatten echt Glück mit dem Wetter, die See war ruhig und das Boot hat wenig geschaukelt. Es war nur sehr windig und kalt.
Schlafen war schon etwas komisch, zu wissen, man ist mitten auf der Ostsee, aber im Halbschlaf hat man die Nacht überstanden.

Samstagsmorgens ging gleich um 7 Uhr früh zum Frühstücksbuffett. Dort hatte man ein rießige Auswahl. Und es gab super süßen leckeren Tütenkakao. Davon konnte man zwar nur eine Tasse trinken, sonst hätte ich eine Zuckerschock bekommen, aber der war einfach geil. Zudem gab es geschmackvolle Wassermelone.
Nach dem Essen ging es dann gut eingepackt an Deck, um die Durchfahrt im Fjord zu beobachten. Toll anzusehen waren auch die kleinen Insel mit den bunten Holzhäusern. Pünktlich um 10 Uhr legte das Schiff in Oslo an.


Von dort aus ging es gleich zum Bus zur Stadtrundfahrt. Wir hatten drei Stunden Zeit und so ging es zügig los. Vorbei an der Oper,Rathaus, am Wohnhaus der Königsfamilie vorbei zum Museum über Holzschiffe. Dann ging es hoch zum Holmenkollen mit grandiosen Blick über Oslo und den Fjord und weiter in den Vigelandpark.
Ich als Skisprung- Fan war total beeindruck wie groß so eine Skisprungschanze eigentlich ist. Im Tv sieht die immer so klein aus. Und wie steil die Tribüne war, hola die Waldfee. Da hatte auch ich ausnahmsweise mal ein mulmiges Gefühl.




Danach war es schon wieder Zeit zum Schiff zu fahren. Dort wurden die Tagesgäste abgesetzt und wir wurden mit dem Bus zum Radisson Blu Plaza Hotel gebracht. Gewohnt haben wir dort in der 25. Etage und hatten einen tollen Blick auf die Oper und den Hafen.
Nach dem einchecken und abladen der Koffer ging es in Richtung Oper um Oslo zu erkunden.
Zum Mittag wurde ein abstecher zu McDonalds vorgenommen und es gab ein leckeren NY Chicken Burger mit Pommes und Cola. Leider war ich danach so voll, dass ich kein McFlurry Oreo probieren konnte.
Nach der kurzen Verschnaufspause ging es weiter zu Fuß die Stadt erkunden.
Wir kamen am königlichen Palast vorbei und dann ging es in dieShoppingstraße. Leider hatten am Samstag die Geschäfte schon zu. Obwohl sie normalerweise bis 18 Uhr offenen haben. Warum sie Ostersamstag nur bis 14 Uhr offenen hatten, also welchen Grund es dafür gab, konnte ich mir leider nicht übersetzen. Dafür hat mein Norwegisch nicht gereicht.
Abends gab es ein Sandwich und währenddessen wurde Oslo im Dunkeln vom Hotelzimmer aus bestaunt.

So das war Teil 1. Teil 2 folgt mit der Rückfahrt.
LG Jules

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