Sonntag, 26. August 2012

Die letzten Wochen...

Endlich hab ich mal wieder Zeit etwas zu schreiben.
Die letzten 2 Wochen war ich viel unterwegs.
Am 10.08. sah ich ein grandioses Stanke ohne Strom Konzert im Hamburger Stage Club (Bericht wird folgen).
Mal ein kleiner Eindruck vom Konzert:


Samstags früh ging es dann gleich Richtung Ostsee. Dort wurde ein schönes Wochenende am Meer verbracht.
Dann wurde fleißig gearbeitet. Ich bekam Besuch von einer Freundin. Und der Tag wurde gemütlich in der Therme verbracht.
Diese Woche  ging es Freitags Abends nach der Arbeit noch zu einer Freundin ein bissl quatschen.
Gestern wurde Ted im Kino angeschaut. Ich muss sagen so lustig wie er immer beschrieben wurde, war der Film nun nicht. Die witzigsten Szenen sieht man schon im Trailer.
Danach wurde noch lecker was beim Chinesen gegessen und zum Nachtisch gab es noch ein Eis.

Heute ging es ins Orchideen Zentrum. Eigentlich hatte ich mir den Vorsatz gesetzt mir keine Blume zu kaufen. Schlussendlich wurde doch eine schicke Orchidee gekauft. So gehen manchmal die Vorsätze flöten.



Auf dem Nachhause Weg wurde noch ein kleiner Abstecher zum Kartoffelfest gemacht und es gab Röstkartoffeln mit Sour Cream.
Jetzt werden erstmal die Fotos von der Kamera auf den PC gezogen und dann werde ich endlich mal ein paar neue Berichte schreiben. Endlich hab ich mal wieder Zeit dazu.
Habt einen schönen Abend!

LG Jules

Freitag, 10. August 2012

Auf nach Hamburg!

Und schon ist das lang ersehnte Konzert schon in greifbarer Nähe.
Am Nachmittag geht es für mich in Richtung Hamburg. Dort werde ich hoffentlich erfolgreich einen Parkplatz für mein kleines, aber feines Auto finden. Und wenn ich noch Zeit habe, wird vielleicht noch ein Abstecher in die Innenstadt vorgenommen.
Freue mich schon auf das Stanke ohne Strom Konzert. Mal sehen, was es für neue Lieder gibt. Die Special Guest sind auch richtig klasse mit Roberta Valentini und Willemijn Verkaik.

Nachts geht es dann wieder rasch nach Hause, um Samstag morgen früh auf zu stehen und mit dem Auto Richtung Ostsee zu fahren. Es geht nach Timmendorfer Strand. Dort geht es erstmal mit der Jahreskarte des Heide Parks kostenlos ins Sea Life und danach an den Strand. Vorher wird eventuell noch ein kleiner Abstecher nach Lübeck gemacht.

Also ab ich ein spannendes Wochenende vor mir. Bis dann.
LG Jules

Ausflug nach Bremerhaven Teil 2

Nach dem Auswanderermuseum führte uns unserer Weg über das Stadtfest Richtung Deich.


Das Wetter hatte sich zum Glück aufgeklärt und die Sonne lies vereinzelt ein paar Sonnenstrahlen hinabscheinen.



Es ist einfach nur total toll am Wasser. Eine kleine Brise weht um die Ohren, es riecht nach Salzwasser und Schlick und vereinzelte Schreie von Möwen in den Ohren. Ich liebe es !!!




Der Rest des Nachmittags wurde am Deich verbracht, Wassermelone wurde genascht und es gab einen leckeren Schokoshake.
Auf dem Nachhauseweg wurde noch ein kurzer Zwischenstopp bei Mecces eingelebt und vollgefressen ging es weiter auf der Autobahn nach Hause. Trotz vielen Baustellen auf der A27 kamen wir ohne Stau super durch den Verkehr.
Nach einem erlebnisreichen Tag, war es ganz schön, sich in sein Bett zu kuscheln.

LG Jules

Donnerstag, 9. August 2012

Ausflug nach Bremerhaven Teil 1

Am letzten Juli Wochenende ging es mit einer Freundin und meiner Schwester nach Bremerhaven. Eigentlich hatten wir geplant ein Wochenende an der Ostsee zu verbringen, da aber die Wettervorhersage mit Regen und Gewitter für eine Campingreise mit Zelt nicht so verheißungsvoll klang, wurde Freitagabend schnell umgeplant.
Somit ging es Samstagfrüh um 7:30 Uhr Richtung Bremerhaven. Leider fing es auf der Fahrt stark an zu regnen, aber nachdem wir die Autobahn verlassen hatten, wurde es immer weniger. Gegen 10 Uhr kamen wir in Bremerhaven an und als erstes ging es ins Klimahaus. Dort beginnt man eine Reise beginnend in Bremerhaven entlang des Längengrads 8° Ost 34´.
Man durchläuft verschiedene Klimazonen, erlebt hautnah die Temperaturen, sowie die Luftfeuchtigkeit der einzelnen Länder.
Erste Station war Isenthal in der Schweiz, als nächstes Seneghe in Sardinien. In der Themenwelt Kanak in Niger erfuhr man viel über Düre, Weite, Trockenheit, Hitze, Sand und Wind.  Die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze machten sich recht schnell bemerkbar. Irgendwann war es echt erdrückend und man hoffte inständig, man würde bald weiterreisen ins nächste Land.
Die Reise ging weiter. Bei Dunkelheit (Nacht) ging es durch den Regenwald.Station Ikenge in Kamerun.  Man musste sich seinen Weg durch das Blattwerk bahnen mit den Stimmen der nachtaktiven Bewohner des Regenswaldes.  Sehr schön war auch der Alltag von dem Menschen der Region in einem Dorf dargestellt und weiter ging es über eine Hängebrücke in die Flusslandschaft des Korup Nationalparks.
Nach der Hitze folgte gleich eine richtige Abkühlung der 8° kam in Königin-Maud-Land  Antarktis an.
Kälte, Eis und Schnee aber im wahrsten Sinne des Wortes. Man konnte einiges über eine Polarstation und deren Arbeit erfahren. Sowie sie dort leben und welche Sachen sie im Alltag begleiten.
In Satitoa, Samoa war es dann wieder wärmer. Es war wie im Paradies.



Und es gab viel zu sehen.  Nemo und seine Freunden waren auch vertreten.
In mehreren Großaquarien konnte man die grandiose Unterwasserwelt mit Korallen und Fischen bewundern.


Es folgte Gambell in Alaska. Dort erfuhr man einiges über die Lebensart und die Traditionen der Inseleinwohner, die Yupik. Die hauptsächlich von der Robbenjagd und Walfang leben. Aber diese Lebensweise ist stark vom Klimawandel betroffen.
Und schon waren wir wieder in Deutschland auf der Hallig Langeneß. Dort erlebt man die Ebbe und die Flut am eigenem Leib. Auf einer kleinen Insel wird der Steg durch auflaufendes Wasser geflutet und somit der Weg zurück aufs Festland versperrt. Nach einiger Zeit fließt das Wasser wieder ab und man kommt trockenen Fußes zurück an Land.

Nach dieser Station ist man dann auch wieder in Bremerhaven und hatte alle Wetterphänomene durchgemacht.  Durch Kunstwerke von Bremerhavener Schulen kann man nochmal alle Stationen Revue passieren lassen.


Nach guten 2 1/2 Stunden wurde das Museum verlassen. Es war gerade Hafenfest und somit wurde ein leckeres Krabbenbrötchen verspeist. Zum Nachtisch gab es einen Zucker+Zimt Crepe.

Nach dieser kleinen Stärkung ging es ins Deutsche Auswanderer Haus. Dort war fotografieren verboten, außer man zahlte einen Aufpreis für eine Genehmigung zum Ablichten der Ausstellung. Somit gibt es von diesem Ausflug keine Fotos.
Jeder Besucher bekommt beim Einlass einen Boarding Pass. Dort Inhalten sind zwei reale Personen. Die eine ist ein AUSWANDERER und die andere eine EINWANDERER nach Deutschland.

Über eine iCard kann man an verschiedenen Points einiges über das Auswandern erfahren, sowie die Geschichte der Person, die man auf seinem Pass stehen hat. Ich erfuhr somit die Auswanderergeschichte und deren Schwierigkeiten von Johanna Ostermann.
Es wurden 3 verschiedene Arten von Schiffen dargestellt und wie diese eingerichtet waren, sowie das Leben auf dem Schiff. Über die Einreise bis zum Leben in dem neuen Zuhause.
Man konnte einen Einbügerungstest wie vor 100 Jahren in den USA machen. Ich hatte wohl die Fragen alle zur Zufriedenheit beantwortet und konnte somit in die Usa einreisen.

Nach 150 Jahren Auswanderungsgeschichte kam man über einen langen Flur zu 300 Jahre Einwanderungsgeschichte. Ich erfuhr einiges über das Leben von Melitta Klein. Die bis heute in einem kleinen Dorf in Niedersachsen wohnt. Lauf Auskunft. Wenn man wollte konnte man in einer großen Datenbank selber etwas über seine Familie recherchieren.

Ich muss sagen, mir haben beide Museen echt gut gefallen. Und ich würde sie auf jedenfall weiterempfehlen. Man kann dort selber etwas machen und muss nicht nur stur von Tafeln ablesen.

LG Jules

Deichbrand 8.0 Teil 2

Ich muss gestehen vom Festivalbesuch gibt es nur Fotos auf Papier. Da ich nur eine Einwegkamera mitgenommen habe. Da ich vorher ja noch nie auf einem 3 Tage Musik Festival war, wollte ich es nicht riskieren meine Kamera zu verlieren.



Samstags morgegens kurz nach Acht Uhr früh. Die Sonne strahlt ins Zelt. Es ist auch schon reges Treiben auf dem Zeltplatz zu beobachten. Nach der morgendlichen Wäsche, wurde gefrühstück. Dann wurde sich faul in die Sonne gelegt und gebräunt. Nach dem Mittagessen ging es dann langsam Richtung Musik.
Um einen guten Stehplatz bei Dick Brave & The Backbeats zu bekommen, standen wir so ab 15 Uhr vor der Bühne und hörten die Musik von The Kotletzkis, Turbostaat.
Sascha als Dick Brave ist richtig gut. Hab die Band zum ersten Mal gesehen und muss sagen, die gehen richtig ab und machen gut Stimmung. Würde ich mir auf jedenfall nochmal anschauen.
Da meine Schwester ein großer Fan von Armin und den Beatsteaks ist, war ich so nett und wartete bis diese ihren großen Auftritt hatten. Also saßen und standen wir nach dem Auftritt von Dick Brave noch geschlagene 4 Stunden um die grandiose Show von den Beatsteaks zu sehen. Zwischendurch spielten noch Irie Révoltés, The Sounds und Oomph!. Leider ließen die Ordner zu viele Leute in die erste Absperrung und nach gut 30 Minuten Auftritt von den Beatsteaks, konnte ich mich nicht mehr groß bewegen. Es war einfach zu eng.
Trotzdem ein toller Auftritt.

Sonntag war auch grandioses Wetter und da ich das Konzert gerne von Jupiter Jones sehen wollte, ging es auch schon recht früh aufs Festivalgelände.
Gehört wurden Skindred und Ignite, bevor Jupiter Jones auftraten. Nach 10 Minuten Auftritt erklärte uns Niklas, dass er seit mehreren Tage Fieber hätte und sie schon 2 Shows abgesagt hätten und ob wir (das Publikum) etwas dagegen hätten,  wenn er im Sitzen weiter singt und spielt. Nach weiteren 20 Minuten wurde das Konzert abgebrochen, da es dem Sänger echt schlecht ging. Ich hoffe er hat sich jetzt wieder erholt. Aber trotzdem war es ein toller Auftritt und nochmal vielen Dank für den Versuch!
Danach ging es nach einer kurzen Stärkung mit leckeren Pommes weiter ins Festzelt, wo der Poetry Slam ausgetragen wurde.
Darauf folgten die Auftritte von Max Prosa und Johannes Strate. Grandios die Zugabe von Max Prosa zusammen mit Clueso!!!  Meine Schwester und ich standen in der ersten Reihe und ich muss sagen wir sind nicht gerade klein 1,75m und 1,78m. Wir hatten brav darauf gewartet bis das Poetry Slam Finale zuende war und dann gleich einen Platz in der ersten Reihe ergattert. Aber es ist immer wieder interessant zu sehen, wie manche Leute versuchen einen von diesem Platz zu verscheuchen. Richtig genial ist immer die Aussage   "Könnt ihr nicht noch ein Stück rücken, da ist doch noch voll viel Platz frei.! "  Ich denk mir dann immer nur so, "Ja klar, wenn ich wie eine Ölsardinie stehen möchte, gewiss."
Sowas mag ich nicht, ich habe lange dafür gewartet, dort zu stehen, wenn derjenige selbst dort stehen möchte, muss er früher kommen.
Bei Freunden die kleiner als ich sind, mach ich sicherlich eine Ausnahme, aber die warten auch dann immer schon so lange,wie ich selber.

Johannes Strate dürften einigen bekannt vorkommen. Er ist der Sänger von der Band Revolverheld. Und er ist jetzt mit seinem Soloalbum " Die Zeichen stehen auf Sturm" auf Tour. Das Konzert war mal wieder genial. Es macht einfach Spaß Johannes auf der Bühne singen zu sehen und zu hören.

Da es schon spät geworden war, mussten wir uns beeilen noch einen guten Platz vor einer Leinwand für das Clueso Konzert zu bekommen. Ich persönlich hatte das Gefühl, dass schon einige Leute abgereist waren, da nicht  mehr so viel los war auf dem Festivalgelände. Auftritt war super. Und Chicago, sowie Cello haben mir besonders gut gefallen.
Nach einem schönen Tag voller Musik wurde die letzte Übernachtung im Zelt angetreten.

Sonntag morgen um 8 Uhr waren wir komplett fertig mit Zeltabbauen ect. und es wurde die lange Reise nach Hause angetreten.
Ich muss sagen, mir hat es super gefallen. Klar laufen da einige Freaks rum, wenn man sowas nicht mag, ist man irgendwie falsch auf einem Festival. Aber man kann versuchen diese Leute zu ignorieren.
Wetter war super bis auf Donnerstag. Der modrige/stinkende Geruch von Hauptcampingplatz war schon übel, aber das gehört nunmal mit dazu.
Praktisch für alle Leute die ihr Smartphone mitdabei hatten, es gab sogar Steckdosen, womit ich echt nicht gerechnet hätte. Deswegen hatte ich auch mein Uralt Nokia Handy mit dabei.

Tolle Mitbringsel gab es natürlich auch. Ein Festival Hoodie, eine Oskar aus der Mülltonne Mütze,ein schickes Foto aus dem Fotoautomaten von Jägermeister und Sticker von Jan Cux & Cuxi.

LG Jules

Sonntag, 5. August 2012

Deichbrand 8.0 Teil 1

Donnerstags nach dem Mittagsessen ging es mit dem vollgepackten Auto Richtung Cuxhaven. Da die Autobahn immer sehr voll ist, hatten meine Schwester und ich uns entschieden über die Landstraße zu juckeln. Unser Navi lotste uns mal wieder über fragwürdige Straßen, aber was sich später für uns als echtes Glück herausstellte. Als wir nämlich in Wardböhmen ankamen, ging es für uns von einer Seitenstraße auf die Zufahrts-/ Hauptstraße zum Festivalgelände. Somit standen wir nur gute 20 Minuten im Anfahrtsstau. Die Leute von der Autobahn brauchten eine geschlagene Stunde bis zum Parkplatz.
Wettermäßig muss ich dazu sagen, es hatte die Tage zuvor stark geregnet, somit waren die Ackerflächen teils sehr matschig und wer seine Gummistiefel erstmal im Auto lies, hatte ein Problem.
Nachdem wir sicher unser Auto auf dem rießigen Parkplatz abgestellt hatten, ging es mit Zelt, Schlafsäcken uvm. Richtung Bändchen Vergabe. Nach kurzer Wartezeit konnten wir dann auch das Festivalgelände betreten und es ging schnurstraks ins Green Camp. Wir hatten echt Glück, das unser Acker gut von Gras bewachsen war und nicht komplett mit Wasser durchtränkt war.
Beim Zelt aufbauen gab es einige Schwierigkeiten, da es sehr stürmisch war mit Windböen von bis zu Klasse 8-10. Zudem fing es an zu regnen und das Zelt löste sich auch auf. Nachdem meine Schwester dann das Super Klebeband aus dem Auto geholt hatte und wir unser Zelt reparieren konnten, wurde meine Laune bald wieder besser. Als es endlich einigermaßen gut aufgebaut stand und wir das Zelt einrichten konnten, war ich glücklich.
Die erste Nacht im Zelt war gar nicht mal so schlecht, außer das ich die ganze Zeit ein wenig Sorge um das Zelt hatte, da die Windböen immer noch sehr kräftig wehten.
Freitagmorgen lachte die Sonne uns an und nach einem leckeren Campingfrühstück wurde mal der "große Campingplatz" erkundet. Um 12 Uhr spielten zwei Bands auf dem Red Bull Tourbus. Da es aber wieder anfing zu regnen und sich mein Hunger meldete ging es zurück zum Green Camp. Dort hatten wir noch neue Zeltnachbarn bekommen.
Zum Mittagessen gab es eine obligatorische Raviolidose.
Um 14 Uhr sollte das Festival eigentlich beginnen. Aber durch die starken Sturm sind die Bühnen beschädigt worden. Wovon wir als Fesivalbesucher aber nicht informiert worden sind. Man konnte zwar sehen, dass das Dach der Firestage fehlte, aber man dachte nur dies wäre defekt und nicht auch noch die Technik. Somit wurden die Bands ins Festzelt verlegt. Ein paar Songs konnte ich somit noch von Vierkanttretlager sehen.
Einige Bands sind sogar ausgefallen, was ich echt schade fand. H-Blockx hätte ich mir gerne angeschaut.  Als erstes durfte Samy Deluxe Open Air spielen, da sie aber 2 Stunden im Zeitplan hinter her hinkten, wurde die Spielzeit verkürzt.
 Sunrise Avenue folgte als nächstes. Ich muss sagen, haben mir besser gefallen, als 2007 auf der Starshow in Hannover.  Und das große Highlight am Abend war Deichkind. Die liefern eine echt geniale Show ab. Leider gab es noch Probleme mit dem Ton. Und so konnte man nicht alle Lieder verstehen.

Nach einem doch schönen Tag ging es Samstagsmorgens ins Zelt zum schlafen.